Was ist Demenz?

Der Schlüssel ist nicht auffindbar und der Name vom Nachbar will einem einfach nicht mehr einfallen.  Diese Gedächtnisprobleme sind wohl vielen bekannt und können gerade bei älteren Menschen aufgrund des normalen Alterungsprozesses vermehrt auftreten. Doch es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen der Altersvergesslichkeit und der Demenz. Betroffene verlieren nicht nur ihr Erinnerungsvermögen, sondern nach einiger Zeit auch die Fähigkeit ihren Alltag selbstständig zu meistern.

Nachlassende Gedächtnisleistung, Schwierigkeiten bei der Orientierung und Sprache sowie zunehmende Konzentrationsprobleme können erste Warnsignale auf eine dementielle Erkrankung sein.

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Demenz ist der Überbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen. Die bekannteste ist die Alzheimer Demenz.

Anzeichen:

  • Gedächtnisstörungen (vor allem des Kurzzeitgedächtnisses), Termine und Namen werden vergessen, Gegenstände werden verlegt und icht wieder aufgefunden.
  • Wortfindungsstörungen
  • zeitliche, örtliche und situative Desorientierung
  • zunehmende Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltags, z.B. der Umgang mit Geld, Bankgeschäften und einiges mehr.

Wichtig ist die Abgrenzung durch den Artzt zu anderen Erkrankungen die ähnliche Symptome hervorufen können, wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Medikamentennebenwirkungen, Depression, etc.